Mai 2009

Monatsarchiv

Der Gigant zeigt, was er kann…

von Rudy am 31. Mai 2009; 16:29 | Stichworte: Web 2.1, Tech Talk

Es mehren sich die Stimmen in meinem Bekanntenkreis, die Google als etwas Großes, Böses, Gefährliches ansehen. Weltmachtkonzern, Datenkrake, Gefahr für die Demokratie und für Tantiemen usw. Ich teile diese Skepsis (wenn auch nicht im Einklang mit dem “Heidelberger Appell” , den ich für rückwarts gewandt, kurzsichtig und falsch halte), aber auf der anderen Seite bin ich auch immer wieder begeistert davon, was dieses Unternehmen auf die Beine stellt (was mir zum Beispiel bei Microsoft nie passiert ist).

Hier kommt nach all den tollen Sachen wie Gmail und Text&Tabellen der nächste große Schlag in die Magengrube der klassischen Softwarekonkurrenten, und ich kann nur sagen: Wow!

Am Sterbebett der Presse

von Rudy am 11. Mai 2009; 02:28 | Stichworte: Journalismus, Reality 2.0

Ich wollte eigentlich einen langen Artikel zu diesem riesigen Thema des kulturellen, strukturellen und gesellschaftlichen Wandels schreiben, aber abgesehen von meiner momentanen privaten Überlastung scheint mir das Thema noch immer zu gewaltig, um es in wenigen Worten konzentrieren zu können. Daher erstmal ein bisschen gesammeltes Material, eine Art Zusammenstellung wichtiger Eindrücke, Meinungen, Ansätze und Gedanken zu diesem Weltthema, das meiner Ansicht nach die Finanzkrise noch in den Schatten stellen wird - oder mit ihr eine Art Verbindung eingeht:

1. Eine Zeitung geht ein:


Link: Final Edition

2. Einer der wichtigsten Vordenker im Kurzinterview:

Link: Clay Shirky über die Medienkriese

Ausführlich äußert sich Clay Shirky dazu in seinem brillianten Beitrag Newspapers and Thinking the Unthinkable.

3. Ein Zeitungschef prescht vor:

Alan Rusbridger vom “Guardian”


Alan Rusbridger on the Future of Journalism from Carta on Vimeo.

4. Ein Visionär schreibt gegen den Strich:

Ist der Geist aus der Flasche, kehrt er nicht mehr dorthin zurück. Kommende Generationen werden kaum glauben, dass er je hineingepasst hat.

Das schreibt Jürgen Neffe in der ZEIT: Die Ära des gedruckten Buches geht zu Ende. Kein Grund zur Trauer.

(Auf die meisten Quellen zu diesem Thema werde ich nach wie vor von Thomas Knüwer gebracht - Danke!)

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